Ein Spiel, das im letzten Jahr vermutlich an niemandem vorbei gegangen ist, ist das erfolgreiche RPG The Witcher 3. Doch neben einem sehr guten Rollenspiel implementierte das Entwicklerstudio CD Projekt Red auch ein Minispiel, genauer gesagt ein Card Game, das auf den Namen Gwent hört. Neben dem Hauptspiel wurde auch Gwent ein voller Erfolg, weshalb die Entwickler beschlossen, ein Stand-Alone auf den Markt zu bringen.

Vor einiger Zeit erhielt ich eine Einladung zur Closed Beta von Gwent: The Witcher Card Game. Anfangs fehlte die Zeit, mir einen vollwertigen Eindruck zu verschaffen. Die letzten Wochen nutzte ich jedoch, um mir Gwent ein paar Stunden anzuschauen. In diesem Artikel stelle ich euch somit meinen ersten Eindruck des Spiels dar.

DISCLAIMER: Bevor wir beginnen können möchte ich jedoch nochmals kurz darauf hinweisen, dass es sich um eine Beta handelt, das Spiel also noch nicht fertig gestellt ist. Entsprechend können Bugs, Glitches und Abstürze auftreten sowie Elemente in der finalen Version geändert werden.

Zu Spielbeginn werden wir begrüßt von einem Tutorial, welches optional übersprungen werden kann. Dieses ist gut gestaltet, optisch wie spielerisch. Man wird Schritt für Schritt durch mehrere kurze Spielrunden geführt und bekommt ausreichend Erklärungen zu Karten, Spielzügen etc. an die Hand. Neulinge bekommen so einen ersten guten Überblick über das Spiel, alte Hasen können ihr vorhandenes Wissen nochmals auffrischen.

 

Das Menü ist sehr übersichtlich gestaltet. Neben den beiden wichtigsten Punkten Play und Cards findet sich der Shop, in dem ihr ingame Fässer öffnen könnt, um an neue und besondere Karten zu kommen. Zwei solcher Fässer, durch die ihr 10 Karten bekommt (mit jeweils einer Spezialkarte) kosten 2,69 €. Ihr habt auch die Möglichkeit, ein einzelnes Fass mit der Ingame-Währung zu beziehen. Da der Ingamepreis in einer fairen Relation zu den Echtgeldpreisen steht, entsteht kein Pay-to-Win-Zwang; es steht euch lediglich frei, durch Echtgeld schneller an mehr Karten zu kommen.

 

Bevor es an euer erstes „richtiges“ Match gegen einen realen Gegner geht, solltet ihr euch ein Deck zusammenstellen. Wenn ihr den Aufwand nicht betreiben wollt oder noch gar nicht genau wisst, was für eine Zusammenstellung euch zusagt, könnt ihr auch die vorgefertigten Decks nehmen. Diese können individualisiert werden, falls ihr nur Kleinigkeiten ändern bzw. erst einmal rumtesten wollt. Auch hier wurde viel Wert auf eine gute Übersichtlichkeit gelegt; besonders für Neulinge dürfte die Anzeige rechts, wie viele Karten ihr bereits habt und welche Spezialkarten im Deck sind hilfreich sein, da es hierfür natürlich auch Reglementierungen gibt.

 

Kommen wir nun zum Hauptpunkt des Spiels, nämlich den Matches selbst. Jedes Spiel startet mit dem „mulligan“. Hier könnt ihr bis zu drei Karten auf eurer Hand gegen andere aus eurem Deck tauschen, wenn ihr unzufrieden seid. Nach dem mulligan beginnt dann ein normales Gwent-Game, wo ihr nacheinander eure Karten legt. Ziel ist es, mehr Punkte als der Gegner zu erlangen; ihr könnt mit den Karten nicht nur euren Punktestand in die Höhe treiben, sondern auch den eurer Gegner verringern.

 

Zum Schluss noch ein paar Worte zur Performance des Spiels. Ich hatte in meinen 5 Stunden Testzeit nur einen kleinen Grafikfehler, bei welchem das Bild der Karte grau blieb. Dazu kamen dann noch hier und da ein paar kleine Ruckler, im großen und ganzen lief das Spiel aber zuverlässig und flüssig.

Ich freue mich schon sehr auf den Release des Spiels. Danke nochmals an CD Projekt Red für die Möglichkeit, das Spiel schon vorab zu testen.


Alle Bildquellen sind eigene Screenshots aus der Closed Beta von Gwent: The Witcher Card Game von CD Projekt Red.

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