An diesem Wochenende war es soweit und Spieler konnten überall auf der Welt Splatoon 2 auf der Nintendo Switch testen. Was mein erster Eindruck zum Nachfolger des bunten Farbklecks-Shooter ist, erfahrt ihr in diesem Artikel. 

Nach ungefähr sechs Stunden Splatoon 2, die uns von Nintendo erlaubt waren, schreibe ich hier mein kurzes Fazit zur Global Testfire Demo. Die noch recht junge IP Splatoon war auf der Wii U ein voller Erfolg, weshalb uns in diesem Sommer ein Nachfolger erwartet. Ich berichte euch kurz meine Eindrücke über die Waffen, die zur Verfügung standen, über das Matchmaking und die allgemeine Stabilität.

Für die Testphase standen vier Waffen zur Verfügung: der Kleckser, der Klecksroller, der Klecks-Konzentrator und der Klecks-Doppler. Hierbei handelt es sich um eine Standardwaffe, einen Roller, ein Scharfschützengewehr und eine Art doppeltgeführter Pistolen. Als Anfänger wurde einem der Kleckser empfohlen, mit dem man auch nichts falsch machen kann. Flächen lassen sich schnell und präzise einfärben und Gegner einfach treffen. Die anderen Waffen fühlten sich sehr ähnlich zu denen der Vorgängerversion an. Lediglich mit dem Konzentrator kam ich persönlich nicht klar, allerdings verwende ich auch bei anderen Shootern keine Scharfschützengewehre. Insgesamt eine vernünftige, kleine Auswahl, mit der jeder zurecht kommen sollte.

 

Zum Matchmaking kann ich sagen, dass es in der Testphase solide funktionierte. Ich hatte nicht das alte Wii U-Problem, dass ich nur mit Japanern (welche fast immer sehr viel besser spielten als ich) in einer Gruppe war. Doch bis die Gruppen voll waren mussten relativ lange Wartezeiten in Kauf genommen werden, was alten Splatoon-Spielern schon Bekannt sein sollten. In den sechs Spielstunden wurde der Matchmaking-Prozess auch nur zweimal abgebrochen, weil nicht genügend Mitspieler gefunden wurden, was ein guter Wert ist. Insgesamt erschien mir das Matchmaking als verbessert; wie sich das in der finalen Version des Spiels gestaltet, bleibt allerdings abzuwarten.

 

 

Die allgemeine Stabilität habe ich als sehr gut empfunden. Das Spiel lief konstant bei 60 FPS, was nicht nur wünschenswert, sondern bei einem solchen Titel auch notwendig ist. Weiterhin bin ich nicht einmal aus einem Match geflogen, die Server liefen entsprechend stabil. Lags oder Desyncs hatte ich keine, was ich beim Vorgänger des Öfteren hatte. Trotz der eher mäßig guten Internetverbindung der Nintendo Switch lief alles so, wie ich es mir gewünscht hatte.

Ich hoffe, dass der neue Netcode auch bei weiteren Titeln so stabil funktionieren wird. Nintendo hat spürbar viel Arbeit in diesen Punkt gesteckt, wofür ich wirklich dankbar bin – denn der Netcode der Wii U war eine kleine Katastrophe. Hier möchte ich noch erwähnen, dass ich nur im Handheldmodus gezockt habe, da ich unterwegs war; ob das Spiel am TV besser oder schlechter läuft, kann ich entsprechend nicht beurteilen.

 

Insgesamt wurde an Splatoon nicht viel verändert, weshalb sich der zweite Teil anfühlt wie der Erste. Optisch und auch spielerisch ist es einfach Splatoon. Die Verbesserungen sind jedoch spürbar da, weshalb ich den Nachfolger befürworte und mich auf den Sommer freue; ob der Titel des Spiels nicht doch lieber Splatoon 1.5 oder Splatoon Remix lauten sollte, bleibt noch abzuwarten.


Alle Bilder stammen aus Screenshots, die ich während der Testphase angefertigt habe. Das Gezeigte stellt Splatoon 2 auf der Nintendo Switch dar.

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