Um 15 Uhr enthüllte Digital Foundry in einem Interview mit Eurogamer die Hardware-Specs der kommenden Xbox-Konsole Scorpio. Die Specs zeigen deutlich, dass es sich lohnt, einen etwas anderen Weg in der Entwicklung einer neuen Konsole zu gehen: statt die Software der Hardware anzupassen, drehte Microsoft den Spieß einmal um und entwickelte die Hardware der Scorpio anhand bestehender Xbox-One Spiele. Was das konkret bedeutet, erfahrt ihr in diesem Artikel. 

Die Specs der Scorpio sehen wie folgt aus:

  • CPU: 8 x86 Kerne mit einer Taktrate von jeweils 2,3 GHz
  • GPU: 2.816 Shader-Einheiten in 40 Compute-Units mit einer Taktrate von 1.172 MHz
  • Arbeitssepicher: 12 GB DDR5 RAM
  • Festplatte: 1 TB HDD
  • Laufwerk: UHD Blu-ray
  • Sonstiges: Anschlüsse gleichen der Xbox One S (=kein Kinect-Port), Stromversorgung ist in der Konsole integriert

 

 

Das bedeutet, dass die CPU der Xbox Scorpio ca. 30 % schneller und die GPU ca. 4,6x stärker als die der Xbox One sind. Weiterhin kommt den Spielen der verbaute Arbeitsspeicher zu Gute: 4 GB werden vom System genutzt, doch die restlichen 8 GB können komplett von Software genutzt werden. Auch Streaming wird von diesen Werten profitieren, weshalb 4K-Streaming unproblematisch funktionieren wird. Im Großen und Ganzen stellt die Xbox Scorpio tatsächlich die versprochene Monster-Konsole dar, die natives 4K-Gaming ermöglichen wird. Damit ist Microsoft Sonys PS4 Pro technisch einen ordentlichen Sprung voraus.

 


Quelle(n): eurogamer.net

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